Reisebericht

Sonntag, 31. Mai 2009
Nach einem recht entspannten Flug mit British Airways sind wir um 14:30h Ortszeit in San Francisco gelandet. Die Sicherheitskontrollen gingen zügig von statten, obwohl alle Reisenden sämtliche Fingerabdrücke hinterlassen mussten und ebenso ein Foto. Mit der Bahn sind wir bis zum Civic Center gefahren und die letzten Häuser Blocks zu Fuß gelaufen – durch eine wenig ansprechende Gegend, Berg auf, bis zum Cova Hotel in der Ellis St. Weil uns die Müdigkeit schon fest im Griff hatte, sind wir noch um die Ecke zu KFC gelaufen, haben einen unserer vielen Coupons eingelöst und sind danach ins Bett gefallen.

Montag, 01. Juni 2009
Der heutige Tag hat früh begonnen. Schon vor dem Wecker sind wir aufgestanden, haben Skype getestet und feststellen müssen, dass das Wetter in Hamburg deutlich freundlicher ist als hier. Mit allen Pullis übereinander sind wir nach einem „Cream-Cheese-Bagel-Waffle-Toast-Breakfast“ auch schon zur vorgebuchten Stadtrundfahrt abgeholt worden. Der Fahrer war noch einmal so freundlich, uns darauf hinzuweisen, dass sich unser Hotel in einer lebensgefährlichen Gegend befindet und wir uns auf gar keinen Fall im Dunkeln allein auf die Straße wagen sollten. Gut, dass das hier nicht die schickste Ecke San Franciscos ist, haben wir ja schon selbst rausgfunden, aber diese freundliche Warnung werden wir für den restlichen Aufenthalt Ernst nehmen. Die Stadtrundfahrt war großartig, in drei Stunden haben wir einen Überblick über die gar nicht so große Stadt bekommen, sind schon über die Golden Gate Bridge gefahren (…eingehüllt in dicken Nebel…) und haben Alcatraz von weitem bewundert. Ein erster Versuch im Anschluss shoppen zu gehen, war von wenig Erfolg gekrönt, deshalb hat Julia sich umso mehr gefreut, eine wind- und wasserdichte Jacke gefunden zu haben, die sie auf unserer Tour nach Alcatraz zu schätzen gelernt hat: Auf der Fähre stürmte es zig Mal so sehr wie im Hafen! Bei einer Audio Tour auf „The Rock“ haben wir alles über das ehemalige Gefängnis gelernt – wahnsinnig beeindruckend, so was können die Amis ja ;-) Nach einem obligatorischen Hard Rock Cafe Besuch sind wir zur nächsten Cable Car Station gelaufen und mit der urigen Bahn zum Union Square gefahren.

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Ohne Worte wie steil die Straßen hier sind! Das kommt auf den Fotos gar nicht richtig raus… Jetzt heißt es noch eben solche zu sortieren, ab ins Bett und auf morgen freuen und hoffen, dass die Wettervorhersage mit Regen und Wind einfach mal nicht stimmt. Achso, das Hotel könnte übrigens ganz schön werden, wenn die Bauarbeiten beendet sind ;-)

Dienstag, 02. Juni 2009
Nach einem Frühstück in den Wolken San Franciscos (8. Stock Cova Hotel) starten wir mit dem Bus Richtung Union Square und bummeln zwischen Macy’s, Levi’s und all den anderen Flagship Stores, die um 9h morgens noch alle geschlossen haben. Weil’s so schön war, sind wir mit dem Cable Car nochmal Richtung Fisherman’s Wharf gefahren, vor allem, um bei der Lombard St. ein paar schöne Aufnahmen zu machen.

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Die Sonne hat sich durch die dicken Wolken geschoben, so dass einem kleinen Spaziergang bergab nichts mehr im Wege Stand. Zu Fuß ging es weiter zu den Piers, dort haben wir uns Fahrräder gemietet und unsere Sonnenscheintour Richtung Golden Gate Bridge gestartet. Schon von Weitem sah man das mächtige Bauwerk, und je näher wir an die Brücke heran gefahren sind, umso unwirklicher erschien sie. 35 Stockwerke über dem Meer haben wir allen Mut zusammen genommen und sind drüber geradelt! Ein paar Fotostops, einer davon bei Bauarbeitern, die das ganze Jahr mit nichts anderem beschäftigt sind, als die Brücke anzumalen – und immer noch Sonne satt und nicht eine Nebelwolke in Sicht :-)

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Auf der anderen Seite wurde uns ein schöner Radweg Richtung Sausalito empfohlen. Von dort aus haben wir die Fähre zurück nach San Francisco genommen und den Abend im Pier Market Restaurant ausklingen lassen. Weil’s noch so hell war, haben wir uns getraut, mit dem Bus zurück zum Hotel zu fahren und sind die letzten zwei Straßen unbeschadet und schnellen Schrittes zu Fuß gelaufen.

Mittwoch, 03. Juni 2009
Erster Programmpunkt des heutigen Tages: Auto abholen. Irgendwie wollten die Alamoleute uns nicht die Fahrzeugklasse geben, die wir gebucht haben, deshalb haben wir unsere Fahrt Richtung Monterey mit einem schnöden Toyota Rav4 begonnen – wie langweilig, den sieht man in Deutschland ja zu Hauf auf den Straßen! Und wir wollten doch so einen tollen Ami-Schlitten fahren… Aber der Drops ist noch nicht gelutscht, mal sehen, was unsere Nachfrage per E-Mail bewirkt ;-)
Ein Abstecher nach Gilroy – ein Ort, der nur aus Outletshops zu bestehen schien – hat uns heute den halben Tag gekostet, konnte ja auch keiner ahnen, dass diese Center so riesig sind! Und der Dollar steht bei 1,42 :-)
Die heutige Unterkunft ist die Travelodge, eine Art Motel, nicht schön, aber sauber, und weil shoppen echt müde macht, werden wir gleich nur noch ins Bett fallen!

Donnerstag, 04. Juni 2009
Die Fahrt nach Santa Maria war recht unspektakulär. Ein kurzer Abstecher zur Cannery Row, der „Straße der Ölsardinen“, aber dort konnte man auch keine Stunden verbringen.

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Carmel, das nächste Städtchen an der Küste, hat einen breiten Strand, der bei unter 20°C aber auch keinen Spaß gemacht hat. Wir sind also recht schnell auf der #1 gewesen. Auf den Haltebuchten gab es direkt mal Tiere zu beobachten! Eichhörnchen, Pelikane und Seelöwen! Am Anfang sind die Serpentinen ja noch ganz lustig, aber irgendwann waren wir auch echt froh, dass die Kurven ein Ende hatten. In Santa Maria angekommen waren wir äußerst positiv überrascht von der Unterkunft (Radisson Hotel), nicht zu vergleichen mit der Travelodge (hoffentlich kommt so eine nicht noch mal…). Essen waren wir im Denny’s, einem sogenannten Familienrestaurant, eigentlich das einzige, wo mit zwei Personen unter 40$ wegkommt. Es gab sogar auch eine Salatauswahl, nette Abwechslung zu Burgern und Fritten. Ist ja schon echt erschreckend, was die Amis alles zwischen zwei Brötchenhälften stecken, und noch erschreckender ist, dass alles andere richtig teuer ist!

Freitag, 05. Juni 2009
Diesen Tag haben wir mit einem richtigen Frühstück gestartet, ok, es gab auch weißes, helles und dunkles Toastbrot, aber auch Eier, Speck, Früchte und Müsli – und das für nur 10$ pro Person, inkl. Saft. Wasser und Kaffee. Gut gestärkt haben wir die Weiterfahrt nach Los Angeles angetreten: Highway rauf und runter, im wahrsten Sinne des Wortes und nie schneller als 65 Meilen, da können sich 200km schon mal hinziehen. Aber kurz vor den Toren der Weltmetropole haben wir einen weiteren Outlet Store angesteuert. Das klingt jetzt vielleicht nach einem Shop, aber es handelt sich bei diesen Stores schon fast um kleine Städte! Mit Lageplan und Kreditkarte bewaffnet haben wir das richtig schlechte Wetter – Dauerregen – überbrückt, bevor wir weiter nach L.A. gefahren sind. Wir haben ja nicht erwartet, Pamela Anderson und David Hasselhoff zu treffen, aber Malibu Beach haben wir uns schon so wie in der Serie vorgestellt. Ha! Ein Witz! Das, was hier Malibu ist, ist wirklich nicht serienreif. Erst in Santa Monica Beach haben wir festgestellt, dass Bay Watch wohl dort gedreht wurde und nur der Name verwendet wurde: Breiter Strand, viele Bay Watch Türme, Lebensretter(innen) in roten Lebensretterbadeoutfits, eine Mole mit Vergnügungsmeile und hier auch wieder strahlender Sonnenschein!

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That’s California! Mit Abstecher durch Beverly Hills sind wir zum Hotel gefahren – sind ja schon nett diese Villen! Leider stand kein Promi vor seiner Haustür.

Samstag, 06. Juni 2009
Welcome to Universal Studios! Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Filmkulissen, Special Effects und Leinwandhelden. Wir haben recht schnell feststellen müssen, dass man, wenn man einen dieser Parks kennt, die anderen eigentlich nicht mehr besuchen muss. Gut, hier waren es „Die Mumie“, „Die Simpsons“ und „Shrek“, aber nach ein paar Stunden haben wir alles gesehen, die Dauerbeschallung aus Lautsprechern an jeder Ecke hat uns auch ausgereicht und Achterbahn begeistert sind wir ja beide nicht, deshalb haben wir den Nachmittag genutzt und sind in die City von L.A. gefahren. Hollywood!!!

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Der berühmte „Walk of Fame“ hat uns beide nicht vom Hocker gerissen, auch das Drumrum war alles andere als glamourös, deshalb sind wir weiter zum Rodeo Drive – die Shopping Meile der Stars und Sternchen. Weil es gar nicht so weit aussah, wollten wir mit dem Taxi zum Hotel zurückfahren und mussten feststellen, dass 40$ doch schnell weg sind. Aber im Grunde war dies keine neue Erkenntnis, denn die Preise (für alles außer Benzin und Outletklamotten) sind schon echt verdammt hoch. Oder kostet eine Tafel Schokolade in Deutschland auch EUR 3,50? Naja, wollten wir eh nicht kaufen, der Kalorienbedarf des Tages wird hier ja auch ohne Süßes ausreichend gedeckt ;-)

Sonntag, 07. Juni 2009
Das war also L.A. Den letzten bleibenden Eindruck haben die siebenspurigen Highways Richtung San Diego bei uns hinterlassen – das sind sie also, die breiten Straßen Amerikas! Wahrscheinlich weil Sonntag war sind wir richtig gut durchgekommen, so dass wir schon bald einen Zwischenstopp in San Clemente einlegen konnten. Wir hatten hier Kaliforniens Surfer erwartet und haushohe Wellen, aber bei herrlichstem Sonnenschein glitzerte der Pazifik und hat sich nur in Strandnähe ein bisschen gekräuselt. Der Weiterfahrt zur nächsten Outlet Mall in Carlsbad stand nichts im Wege!

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Nach kurzem Check In im Handlery Hotel sind wir gleich wieder losgedüst und haben die Sonne am Sunset Cliffs Blvd. genossen. Im Old Town haben wir mexikanisch gegessen. Auch sonst hat die Stadt irgendwie ein ganz eigenes Flair, man könnte fast denken, man sei irgendwo in Mexiko – wären da nicht in den Vorgärten die unzähligen USA-Flaggen ;-)

Montag, 08. Juni 2009
Schon vor dem Frühstück sind wir über San Diegos große Brücke nach Coronado gefahren – eigentlich in der Hoffnung dort irgendwo ein Café zu finden. Fehlanzeige, das einzige, was geöffnet hatte, war eine kleine Fischerkneipe am Ende einer sehr schönen Holzseebrücke. Der „Beautification Award“ an der Wand konnte sich weder auf die Kneipe an sich noch auf die Bedienung beziehen, wir haben uns dort also nicht lange aufgehalten und sind nach einem kurzen Frühstück Richtung mexikanische Grenze gefahren. Es wurde davon abgeraten, die Grenze mit dem Auto zu überqueren, und da uns noch nicht nach einem Spaziergang zu Mute war, haben wir Tijuana nur aus der Ferne gesehen.
Nächster Programmpunkt des heutigen Tages war die Besichtigung des Flugzeugträgers USS Midway – ein kolossales Schiff, welches u.a. im zweiten Weltkrieg sowie im ersten Golfkrieg unterwegs war und jetzt zum Museum umgebaut wurde.

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Die Amis haben, genau wie in Alcatraz, alle Register gezogen und das Schiff samt Navy, Marines und dem Land an sich in Szene gesetzt. Auf die Midway passen 4.500 Crew-Mitglieder, davon alleine 600 Ingenieure, 200 Piloten und ein Zahnarzt. Auf dem Deck standen einige alte Flugzeuge und Hubschrauber, Mirko kannte die Dinger aus seinem Flugzeugquartett ;-) Die Zeit ist jedenfalls schnell vergangen, und wir haben den Nachmittag im Gas Lamp Viertel verbracht. Dort gibt’s viele nette Kneipen, ein Einkaufszentrum, in dem trotz Half Year Sales die Preise unverschämt hoch waren. Pünktlich zum Sonnenuntergang saßen wir dann im Auto auf einem Parkplatz am Sunset Cliffs Blvd. – und wo verschwand die Sonne? In den Wolken und nicht im Pazifik…

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Dienstag und Mittwoch, 09.-10. Juni 2009
Viva Las Vegas! Nach einem Starbucks-Bagel („poppy, toasted, one with butter, one with cream cheese, eat here“)-Frühstück sind wir nach einer etwas längeren Autofahrt in der Stadt der Spielautomaten, Hotels und Leuchtreklamen angekommen. Es ist schon unglaublich, dass sich mitten in der Wüste eine riesige Glitzerstadt befindet, die weder an Wasser noch Strom spart und Millionen Touristen über die Bürgersteige schiebt. Neben kostenlosen Shows, z.B. „The Sirens of the Treasure Island“, „Volcano“ vorm Le Mirage oder die berühmten, sich im Takt klassischer Musik bewegenden Wasserfonteinen vor dem Bellagio bietet diese absurde Stadt ebenfalls sämtliche Musicals, Zauber- und Peepshows, die die Welt so zu bieten hat. Wir hätten nicht gedacht, dass man hier mehr Zeit als einen Abend verbringen müsste, aber der hat noch nicht mal gelangt, um sich alle Hotels am Strip anzusehen, geschweige denn irgendwo auch nur einen Dollar zu verspielen! Mit unserem Hotel „Paris“ haben wir absolutes Glück gehabt: Wir wurden upgegradet auf eine Suite, locker 50qm, riesiges Bad mit Whirlpool, separatem WC, Ankleidezimmer und Kochzeile!

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Der Eingangsbereich und das Foyer sind ähnlich denen der anderen Hotels aufgebaut: wenn man reinkommt, vergisst man zunächst, dass es draußen über 30°C warm ist, man steht sofort mitten in unzähligen einarmigen Banditen und fragt sich, wo der Lärm herkommt. Jedes Hotel greift im Inneren das Thema wieder auf, so hat man im Hotel Paris einen künstlichen Himmel, süße französische Gässchen und irgendwie das Gefühl, eine kleine Zeitreise unternommen zu haben. Natürlich steht der Eiffelturm vor der Tür – nicht ganz so hoch wie das Original, aber doch eine täuschende Ähnlichkeit!

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Den atemberaubenden Blick von der obersten Plattform haben wir am ersten Abend genossen.

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Ein Ausflug zum nahe gelegenen Hoover Staudamm hat sich übrigens sehr gelohnt. Ein riesiges Bauwerk, dass schon in den 1930er Jahren errichtet wurde, um Strom zu erzeugen.

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Wer hier in Las Vegas irgendwo den regulären Preis zahlt, hat übrigens selbst Schuld: in den Foyers und im Visitor Center haben wir uns mit Rabattzetteln eingedeckt und so im „Planet Hollywood“ eine kostenlose Vorspeise erhalten, den Eiffelturm kostenlos besichtigt, zwei Cocktails zum Preis von einem bekommen und 5$ beim Frühstück bei Denny’s gespart. Wollte man alle Rabatte einlösen, müsste man wahrscheinlich ein ganzes Jahr hier verbringen! Aber wer will das schon! Wir freuen und jetzt wirklich sehr auf Teil 2 unseres Urlaubs: Natur pur!

Donnerstag, 11. Juni 2009
Lärm und Großstadtwirbel liegen hinter uns! Nachdem wir erst nochmal ein paar Extrarunden in Las Vegas gefahren sind, weil Navi und Straßenbeschilderung sich nicht in Einklang bringen ließen, sitzen wir nun direkt vorm Bryce Canyon. Auf dem Weg hierher haben wir den Zion Nationalpark passiert und dort schon die ersten Felsformationen bestaunt. Die einzelnen „view points“ des Bryce Canyons haben wir uns schon angesehen und hoffen jetzt, dass das „Ooooh, wie schön“ morgen früh zusammen mit dem Sonnenaufgang (6 Uhr!!) kommt.
Die Bryce View Lodge verspricht mehr als sie hält, der Blick geht direkt in einen Wald, in dem Bären wohnen sollen. Dafür gibt es hier auf dem gesamten Gelände kostenlosen Internetzugang, so dass wir diese Zeilen im Restaurant schreiben können und nicht in dem spartanisch eingerichteten Zimmer.

Freitag, 12. Juni 2009
Dieser Tag hat schon vor dem Sonnenaufgang für uns angefangen, um 5:15h hat der Wecker geklingelt, damit wir den Bryce Canyon samt morgentlicher Schönheit bewundern konnten. Hat sich wirklich gelohnt :-) Wir sind auch ein Stück in den Canyon reingewandert und waren nicht nur von der Schönheit der Natur sondern auch von der unglaublichen Stille beeindruckt.

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Dafür haben wir dann nach einer Stunde Fahrt eine kleine Schlafpause im Auto einlegen müssen, weil wir beide die Augen nicht mehr aufhalten konnten. Dann ging es weiter durch grüne Wälder und skurile Canyonlandschaften bis zum Capitol Reef Park – das war das absolute Highlight! In diesem Nationalpark gibt es Wanderrouten unterschiedlichen Schweregrades, wir haben uns einen „moderaten“ Trail ausgesucht und sind in über 2.000m Höhe ordentlich ins Schwitzen gekommen! Das war wirklich garndios, unglaublich hohe Felswände, je länger man hinguckt, umso mehr Gesichter entdeckt man darin, Canyonschluchten, Steinbrücken, und wieder diese Stille, die nach dem ganzen Trubel Kaliforniens schon fast in den Ohren wehtut ;-)

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Morgen gönnen wir uns ein paar mehr Stunden Schlaf, das steht schon mal fest, und ansonsten freuen wir uns auf noch mehr Natur.

Samstag, 13. Juni 2009
Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass wir in Utah sind? Utah liegt schon eine Stunde dichter an Deutschland, so dass uns jetzt nur noch 8 Stunden Zeitunterschied trennen. Utah ist der Staat der Nationalparks. Auf der Strecke heute haben wir so eine Art „Schlumpfhausen“ besucht! Goblin Valley heißt der State Park und der beherbergt hunderte Steinskulpturen, die wie kleine Zwerge aussehen!

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Diese Wunderwerke der Natur sind durch Erosion entstanden. Man mag es kaum glauben bei derzeitigen 30°C, aber wenn es hier schneit und friert wird das poröse Gestein einfach weggesprengt und es entstehen diese netten Gebilde :-) Wahrscheinlich tut auch der Wind das Restliche dazu, in unserer kleinen Erkundung war ein Ganzkörpersandpeeling inbegriffen.
Unser Ziel heute ist die Red Cliffs Lodge Nähe Moab gewesen, die ihrem Namen alle Ehre macht! Eingebettet zwischen Canyonwänden und direkt am Colorado River gelegen freuen wir uns gerade sehr darüber, dass wir hier die nächsten drei Tage verbringen werden! Wir waren schon im Pool baden!!!

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Sonntag, 14. Juni 2009
Wir haben heute den Tag im Arches Nationalpark verbracht. In diesem Gebiet befinden sich über 2.000 benannte Steinbögen (arches) mit Öffnungen von einem Meter bis hin zu dem größten Bogen, dem Landscape Arch, der sich 306 Feet weit spannt! Ob es daran gelegen hat, dass heute Sonntag ist, dass so viele Touristen dort waren, wissen wir nicht, vielleicht muss man ja auch in der Woche für einen Parkplatz anstehen, um sich dann zu einem Trail zu begeben. Vor allem waren heute Asiaten unterwegs, alle in Bussen verfrachtet, so dass es schon eine kleine Herausforderung war, ein paar Fotos ohne sie zu schießen ;-)

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Ein paar Arches waren auch von der Straße aus zu sehen, die interessantesten erforderten aber ein paar Fußmärsche – bei um die 30°C wieder ganz schön anstregend – aber jeder Weg hat sich gelohnt!

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Montag, 15. Juni 2009
Breakfast at Denny’s! Wer glaubt, dass Frühstück eine Kleinigkeit ist, mit der man den Tag beginnt, kann noch nicht bei Denny’s gewesen sein. Es handelt sich hierbei um eines dieser Familienrestaurants, in denen man auf Plastiksofa-Vierer-Sitzgruppen sitzt und sich schon morgens über die Speisekarte wundert! Aber wenn man dann Pancakes mit Kirschen, Syrup und Bakonstreifen drauf tatsächlich am Nebentisch sieht, weiß man, woher der Ruf kommt, die Amis hätten keine Esskultur ;-) Aber die Denny’s Karte ist sehr flexibel, mit Toast, frischen Früchten und Joghurt kann man ja eigentlich nichts falsch machen. So haben wir uns nach diesem Erlebnis in ein kleines Off-Road-Abenteuer gestürzt – mit ein bisschen Afrika-Feeling :-) Die Gravelroadstrecke führte vorbei an Salzgewinnungsanlagen fast direkt in die Canyonlands.

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Das einzige Auto, das uns entgegen kam (und das auch nur, weil sie ihren Mann samt Mountainbike abgesetzt hat…) hat uns empfohlen, mit unserem tollen Toyota doch lieber umzukehren. Nach kurzem Abwägen der Risiken von Serpentinenkurven an steilen Canyonabhängen haben wir uns fürs Umkehren entschieden. Kurz vor der Hauptstraße haben wir unseren Augen nicht getraut – da hat doch tatsächlich jemand von einem Truck die Felswand grün angesprüht! BASF lässt grüßen…
Die Fahrt ging weiter zum Dead Horse State Park, der einen hervorragenden Blick auf die vorher gefahrene Sandpiste zuließ, und wir sind der Meinung, wir hätten auch weiterfahren können – aber woher hat der Park eigentlich seinen Namen?? ;-)

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Gleich hinter dem Dead Horse sind wir in die Canyonlands abgebogen und hatten schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns im Gran Canyon erwarten wird. Dieser aufregende und naturschöne Tag endete im ZAX, einem urigen Restaurant, in dem Julia sich ein Budweiser Light bestellt hat und doch tatsächlich nach dem Ausweis gefragt wurde! Ach, das tut gut so kurz vorm 30. Geburtstag ;-)

Dienstag, 16. Juni 2009
Bluff – ein Ort, der diese Bezeichnung eigentlich noch nicht mal verdient hat, Kaff wäre noch passender. Den einzigen Geldautomaten haben wir irgendwie kaputt gekriegt, und mehr zu sehen gibt es hier eigentlich auch nicht – wir warten also nur darauf, dass die Raftingtour morgen startet!
Der nächste Ort, Mexican Hat, erhielt seinen Namen von einem Felsen, der auf einem anderen Felsen balanciert und dadurch stark an einen mexikanischen Sombrero erinnert.

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Zurück nach Bluff haben wir noch einen äußerst lohnenden Abstecher zum Gooseneck View Point gemacht und hatten dort einen großartigen Blick auf den sich um hufeisenförmige Felsformationen schlängelnden San Juan River – beeindruckend!!!

Mittwoch, 17. Juni 2009
Und – Action! Auf zur Rafting Tour! Es war zwar alles in allem eine wirklich sehr ruhige Fahrt auf dem San Juan River, und das meiste Wasser kam innerhalb von 3 Minuten aus einer großen Regenwolke, aber so konnten wir das Drumrum ein wenig mehr genießen.

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Die Tour mit Marcus, einem Navajo Indianer startete um 8:00 Uhr. Mit ein paar Fußmarschstopps und schönen Fotomotiven zogen sich die 8,5 Stunden ein wenig in die Länge (macht Euch auf ein tolles Video mit der Action Cam gefasst! ;-) ), vielleicht hätten wir uns vorher noch mit dem Fachvokabular der Geologie, Plattentektonik und Erdentstehung beschäftigen sollen ;-)
Wir waren eigentlich ganz froh, als wir Bluff wieder verlassen konnten und sind pünktlich zum Sonnenuntergang im Monument Valley angekommen. Checkin war lustig, wir haben den Schlüssel für ein falsches Zimmer bekommen, das noch bewohnt war. Als Entschuldigung gab’s eine Etage höher – mit noch tollerem Blick aufs Valley. Wir waren im View Restaurant essen und haben dort ewig aufs Hauptgericht gewartet. Das ist dem Kellner auch irgendwann aufgefallen – und als Entschuldigung gab’s das Essen kostenlos!

Kennt eigentlich irgendjemand den Film „Bierfest“? Scheint hier ein Blockbuster unter den Amis zu sein und etwas, das sie neben den Alpen und der Schweiz mit Deutschland verbinden…

Donnerstag, 18. Juni 2009
5:30h. Monument Valley. Die Welt scheint noch zu schlafen. Unser Sunrise Tour Guide, ebenfalls Navajo Indianer, stand schon vor der Lobby, als wir noch etwas verschlafen zu seinem Van getrottet sind. Oh, aber dieses frühe Aufstehen hat sich gelohnt! Die Sonne haben wir zwischen die Monumenten aufgehen sehen und waren wirklich tief beeindruckt!

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Die zwei Stunden nach Sonnenaufgang waren sehr interessant, wir hatten Glück, dass wir die einzigen Tourgäste waren, so ließ es sich noch mehr genießen, als der Indianer in einer Höhle mit Loch Richtung Himmel ein Navajo-Lied für uns gesungen hat!

Die Fahrt nach Page ging deutlich schneller als erwartet. Wir haben uns hier noch den am Glen Canyon Damm gestauten Lake Powell angesehen, inkl. der vielen Hausboote darauf.

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Nach einem kurzen Nickerchen sind wir noch zum Horseshoe Bend gefahren, einem Mäander, der aus beachtlicher Höhe komplett zu sehen war.

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Freitag, 19. Juni 2009
Ein absolutes Highlight war die Fototour im Antilope Slot Canyon! Bei diesem Canyon handelt es sich um einen ganz schmalen aber relativ hohen Canyon, den man unten betritt und die durch schmale Öffnungen eintretenden Sonnenstrahlen bewundern und eben auch fotografieren kann. Man kann jetzt nicht direkt behaupten, dass wir allein dort gewesen wären, aber die Tour war so gut organisiert, dass wir trotz Menschenmassen super tolle Aufnahmen machen konnten!

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Nach dem Mittag sind wir weiter gefahren zum Gran Canyon North Rim, einem ziemlich langen Abstecher an den weniger touristischen Rand des Canyons. Unter „weniger überlaufen“ hatten wir uns eine kleine Lodge vorgestellt… …jaaa, wir sind in Amerika, hier ist eben nichts klein, und wenig Leute waren dort auch nicht – wie es dann wohl am South Rim sein wird??? Dafür hatten wir das mit Abstand winzigste Zimmer der gesamten Reise, in einem winzigen Holzhaus, welches wir uns, nur durch zwei dünne Holztüren abgetrennt, mit unseren Nachbarn geteilt haben. Ein bisschen wir bei den sieben Zwergen!
Den Sonnenuntergang haben wir vom Bright Angel Point beobachtet. Die Größe des Canyons ist einfach unfassbar, genauso wenig passt es auf ein Foto, vielleicht sind die Panoramaaufnahmen was geworden!

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Samstag, 20. Juni 2009
Den langen Abstecher vom North Rim sind wir am Samstag auch wieder zurück gefahren, um zum South Rim zu gelangen. Wir sind schon in Höhe Cameron Richtung Canyon abgebogen und über den Osteingang zu vielen schönen Aussichtspunkten gefahren. Da fährt man direkt am Abhang ungefähr 25 Meilen, und der Canyon scheint nicht enden zu wollen! Wirklich beeindruckend. Von hier aus sind wir mit Abstecher zum Helikopterflugplatz nach Flagstaff gefahren, wir wollten die Hubschrauber ja gern schon mal abheben sehen, bevor es dann morgen losgeht ;-)
In Flagstaff sind wir im „Little America“ untergebracht, ein richtig nettes Zimmer haben wir hier, in dem es sich gut bis Montag aushalten lässt! Abends waren wir essen im Galaxy Diner – einem auf 50er Jahre aufgemachten Restaurant, in dem gerade Tanzschritte für einen vereinfachten Boogie Woogie gelehrt wurden, als wir reinkamen! Ein kleines bisschen wie eine Zeitreise!

Sonntag, 21. Juni 2009
Oha, was für ein Tag! Den Vormittag haben wir gemütlich in Flagstaff (~53.000 Einwohner) verbracht und waren überrascht, wie nett sich dieser Ort zeigt. Es gibt eine kleine „Old Town“, ganz gemütlich, direkt an der historischen Route 66, am Himmel war keine einzige Wolke – das war nochmal richtig Urlaubsflair!
Und wir waren bereit für den Heli-Flug. Auch die Aktion Cam war präpariert, der grandiose Flug über den Gran Canyon konnte also starten!

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Wir wissen gar nicht, wie wir das, was wir gesehen haben, in Worte fassen sollen, weil die Dimensionen aus der Vogelperspektive einfach noch unglaublicher erscheinen! Erst ging es ein paar Meilen über den weltweit größten Pinienwald, und plötzlich öffnete sich der unbeschreiblich große Canyon unter uns!

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Vor dem Hintergrund dieser Unbeschreiblichkeit wollt Ihr mehr Details des Fluges eigentlich auch auch gar nicht wissen… …es war nämlich ein bisschen windig… …und es hat geschaukelt… …da können 50 Minuten plötzlich ganz schön lang werden… …so ein Hubschrauber ist eben keine Boing 747… Aber trotzdem oder vielleicht deshalb werden wir diesen Rundflug garantiert in lebhafter Erinnerung behalten!

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Drei Stunden später konnten wir auch wieder beide aufrecht stehen und haben uns im „Outback Steakhouse“ gestärkt. Das war so ein netter Abend! Zum einen war das Esen fantastisch, zum anderen hatten wir einen richtig netten Kellner, der sich gleich bei uns an den Tisch gesetzt hat, gefragt hat, wo wir herkommen – und schon hatte er was zu erzählen, nämlich, dass er bisher nur deutsche Autos hatte, u.a. Mercedes und einen Porsche, den er durch halb Amerika gefahren hat und in Arizona ist ihm jemand reingefahren – Totalschaden. Also noch was, was die Amis mit „good old Germany“ verbinden: sichere Autos! Jetzt fährt er einen Audi TT („that’s also a german car, isn’t it?“) Wir haben außerdem noch nette Restaurant- und Shoppingtipps für Sedona, Scottsdale und Phoenix bekommen, also der hat sich seinen Tip wirklich verdient! ;-)

Jetzt liegen wir fix und fertig im Bett, schreiben die letzten Zeilen und freuen uns auf eine entspannte Fahrt in die letzte Unterkunft.

Montag, 22. Juni 2009
Anstatt direkt über den Highway Richtung Phoenix zu fahren, haben wir einen kleinen Abstecher nach Sedona gemacht. Diese Stadt ist richtig niedlich, die Häuschen sehen aus wir Fassaden einer kleinen Westernstadt, überall Trubel und viele Besucher oder Einheimische und schon deutlich höhere Temperaturen als in Flagstaff. Lange aufgehalten haben wir uns dort nicht, haben nur noch ein paar Fotos von den „Red Rocks“ gemacht und sind dann über Anthem nach Scottsdale gefahren.
Scottsdale – eine amerikanische Bilderbuchstadt, wie wir sie uns vorgestellt haben! Hübsche Wohnviertel, gepflegte Parkanlagen, in denen noch nach Sonnenuntergang bei über 35°C Brenn- oder Baseball gespielt wird, blauer Himmel, große Shopping Malls (in denen wir nichts mehr gekauft haben außer einem Eis) und tagsüber Temperaturen über 40°C, die sich aber erstaunlich gut aushalten lassen, wenn man nichts weiter auf dem Zettel hat. Auch für die letzten Stunden morgen haben wir nichts weiter geplant, als entspannt Koffer zu packen und gegen Nachmittag dann zum Fluhafen zu fahren. Und das war’s dann: fast vier Wochen Amerika, in denen wir ganz unterschiedliche Seiten des Landes entdeckt und damit doch erst nur einen Bruchteil der USA kennengelernt haben.

*** THE END ***
…for the time being…

Dienstag, 23. Juni 2009
…von wegen „The End“, das dicke Ende kam erst noch: Die Zeit bis zum Checkin ist eigentlich recht schnell vergangen, auch wenn der Flughafen in Phoenix eher provinziell wirkt und nicht viel zu bieten hat. Im Flieger sagte man uns nach einiger Zeit, dass es draußen zu heiß sei, das eine Triebwerk könnte nicht starten. Es wurden also die Klimaanlagen ausgeschaltet und die gesamte kalte Luft fürs Triebwerk genutzt – hat leider nicht geholfen. Wir wurden zurück zum Gate geschoben, eine Mannschaft Techniker ist zu gestiegen, und nach guten zwei Stunden mussten wir wieder aussteigen: Der Flug werde gestrichen, Einzelheiten im Wartebereich. Diese gestalteten sich derart, dass wir uns an einem Schalter einen Hotelvoucher inkl. Abendessen und Frühstück fürs Radisson Airport abholen konnten, ewig auf unser Gepäck warten mussten, und dann den Shuttlebus bei noch immer über 30°C suchen durften. Im Hotel angekommen, wusste man dort nichts, wollte uns eigentlich auch gar nicht so gern haben, Abendessen war mittlerweile auch bereits vorbei. So eine schlechte Organisation seitens British Airways! Wir durften dann doch ein Zimmer beziehen, haben uns beim Pizzaservice was zu essen bestellt, in der Hoffnung, diese Quittung später einreichen zu können und haben dann versucht herauszufinden, wann unser Flug Mittwoch startet. Die Hotline, die uns mitgeteilt wurde, war „closed“, im Internet sah unser Flug problemlos durchgeführt aus – eine schlaflose Nacht.

Mittwoch, 24. Juni 2009
Wir sind dann früh wieder aufgestanden, haben das ganze Gepäck erneut zusammengerafft und sind zurück zum Flughafen gefahren worden. Dort haben wir dann – unter der gleichen Flugnummer – wieder eingecheckt, es hieß, der Flug sei nicht gestrichen sondern nur verspätet. Das ist bestimmt eine bessere Basis für BA bzgl. der Regressansprüche der Passagiere… Eine Bestätigung für diesen ganzen Ärger wollte man uns auch nicht aushändigen. Ein Koffer hat das Hin und Her auch nicht überlebt, aber den können wir erst in Hamburg als defekt melden. Was für ein unschöner Abschluss!


~ von jmcblog am 4. Juni 2009.

8 Antworten to “Reisebericht”

  1. Ich wünsche euch einen guten Heimflug. Freuen uns schon auf euch ubd euren weiteren Bericht. Bis bald.
    Liebe Grüße
    Gerda

  2. … ich weiss nicht, ob ihr schon wisst, dass in Phoenix immer noch Extrem-Temperaturen herrschen: Minimum 29 Grad, Maximum 43 Grad!! Und das mit 4 Koffern in einem Toyota… Aber mit den Erlebnissen der letzten Wochen sicher nur eine geringfügige Herausforderung.
    Beim Heli-Flug kamen Dir, Julia, sicher Erinnerungen an die U-Bootfahrt in Spanien nähe Alicante, oder?

    Habt einen entspannten Rückflug. Freuen uns schon auf tausende tolle Bilder und Filme. Welche Woche sollen wir blocken…?

    Liebe Grüße
    Michael

  3. Hallo Ihr zwei. Warum wird dieser park „dead Horse Point genannt? Hier die Antwort: Before the turn of the century, mustang herds ran wild on the mesas near Dead Horse Point. The unique promontory provided a natural corral into which the horses were driven by cowboys. The only escape was through a narrow, 30-yard neck of land controlled by fencing. Mustangs were then roped and broken, with the better ones being kept for personal use or sold to eastern markets. Unwanted culls of „broomtails“ were left behind to find their way off the Point.

    Wir sitzen gerade vor unseren USA Urlaubsbildern und reisen mit Euch. Libe Grüße von Gerda und Harald

  4. Hallo Ihr zwei,
    haben erstmals nach unserem Urlaub mit Begeisterung Euren Reisebericht gelesen. Wir freuen uns, dass es Euch so gut geht. Werden weiter Euren Reisebericht verfolgen.
    Liebe Grüße von harald und Gerda

  5. Hallo Ihr Lieben,
    Mensch, das habt Ihr ja echt toll geschrieben, sind schon ganz gespannt auf die Fotos.
    Ach ja, sollte der A 3 tatsächlich nicht reichen, einfach mal anrufen. ( Ist ja fast so spannend wie ,, Kofferversteigerung“ :-)
    Kerstin und Patrick

  6. Hey Ihr zwei,
    schön das es Euch gut geht und alles so“flüssig“ verläuft.
    Passt auf Euch auf, wir sind bereits gespannt auf weitere Etappen Eurer Reise. Wieviel Kilo an Gepäck konntet Ihr nocheinmal wieder zurücknehmen? Also unsere Jeansgrößen lauten auf… :)
    Alles liebe, Eure Svenja & Uwe

  7. … seit ihr verstärkt in den Outlet Shops einkauft, ist der Euro/Doller auf 1,38 gefallen!!! Macht mal ne Kaufpause ….

    Viele Grüße
    Michael

  8. Hört sich alles super an. Bitte bei JEDEM Outlet-Store daran denken, dass in meinen A3 nicht mehr als 3 (i.W. DREI) Koffer passen ….
    Weiterhin viel Vergnügen und Augen auf !!

    Michael

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